Nach der recht kurzen Nacht machten wir uns gleich um 11:00 Uhr auf den Weg in Richtung Norden. Wir hatten gestern noch kurz überlegt ob wir auf den Petersplatz zum Eröffnungsgottesdienst des Jahres des Glaubens gehen sollten. Da es aber keine Karten mehr gab und wir nicht 3 Stunden stehen wollten, hatte sich die Frage auch schnell geklärt. Außerdem hatten wir ja auch noch ein Stückchen zu fahren bis nach Siena.
ITALIENURLAUB 2012
Am 29.09.2012 machen wir uns auf den Weg nach Italien. Wir wollen insbesondere in die Basilikata, die Region im Süden von Italien, die zwischen Apulien, Kalabrien und Kampanien liegt und zu unrecht in vielen Reisekatalogen nicht vorkommt. Dort hoffen wir in alten, ursprünglichen Dörfern noch typisches italienisches Leben, unverfälschte Natur und Kultur sowie natürlich auch tolles Essen anzutreffen.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
10. Oktober
Wecker um 7:45 Uhr im Urlaub ist ja eigentlich ein no go. Aber wir haben eine Menge für den einen Tag Rom vor und müssen da schon mal aufs ausschlafen verzichten.
Um 09:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Petersplatz. Wir wollen versuchen auch unangemeldet zur Mittwochsaudienz zu kommen. Natürlich geht alles mögliche schief. Die Fahrkartenautomaten funktionieren nicht und so müssen wir uns in die lange Reihe der Wartenden an den Schaltern einreihen - es dauert alles ewig. Als wir dann um 10:30 Uhr am Vatikan sind, ist es gar kein Problem auf den Platz zu kommen und wir haben sogar einen Sitzplatz. Und wie es sich gehört haben sie auch gewartet bis wir endlich da waren. Das heißt die Zeremonie beginnt mit 1/2 stündiger Verspätung.
Nach ca. 2,5 Stunden ist dann alles vorbei und wir lassen uns erstmal ein wenig treiben, essen etwas und starten dann unseren 2.TOP, die Besichtigung der Engelsburg.
So beeindruckend das Gebäude schon von außen ist, es ist kein Vergleich durchzugehen und die Kommentare des Audioguids zu verfolgen. Wir sind inkl. Kaffeetrinken fast 3h drinnen und hätten es auch noch länger ausgehalten aber Barbara bestand auf TOP 3, nämlich shoppen zu gehen. Dabei hab ich mich zurückgezogen und während dessen auf einem Platz gelesen und mir die Menschen angeschaut.
Bis zum Abendessen haben wir noch etwas Zeit und können ganz in Ruhe den Weg zu unserem Restaurant im ursprünglichen Stadtteil Trastevere zu Fuß zurücklegen. Das Essen und die Atmosphäre sind sehr gut, wenngleich maßlos überteuert.
Der Abend klingt dann auch schön aus, wir lernen ein Pärchen aus Marokko kennen mit dem wir eine ganze Zeit reden und machen uns dann ebenfalls wieder per pedes auf den Weg zu unserem Hotel. Es ist dann schon gegen 2:00 Uhr als wir am Konstantinbogen/Colosseum amkommen und fast allein mit diesen Kulturschätzen sind. Ein kleines Bierchen und wir sind wieder fit für den Weg bis zum Lateran, wo wir dann aber, auch angesichts der fortgeschrittenen Stunde, für die letzten km doch ein Taxi nehmen.
Es war ein sehr voller und schöner Tag und wir fallen totmüde nach 4:00 Uhr ins Bett - nicht allzulange, denn um 9 Uhr war die Nacht wieder zuende.
Mittwoch, 10. Oktober 2012
09. Oktober
Recht früh mussten wir heute aufstehen denn die Besichtigung der Büffelfarm Tenuta Vannulo steht ja auf unserem Programm. Also gehts nicht ganz so gemütlich zu wie sonst, denn der Rest muss noch gepackt und im Auto verstaut werden und die Wohnung wollen wir ja auch einigermaßen ordentlich hinterlassen. Den Schlüssel geben wir dann bei Verwandten ab, die einen Laden für Angelbedarf neben der Pizzeria haben und machen uns auf den Weg zu den Büffeln. Der Betrieb ist sehr beeindruckend. 300 Kühe und 8 Stiere sind hier quasi im 5-Sterne Stall untergebracht. Alles ist automatisiert, gemolken wird wenn es die Kühe für nötig erachten, es gibt Massagebürsten und 5x tgl. wird die Anlage geflutet, so dass die Tiere baden bzw. sich im Wasser sühlen können. Das sie Morgens für 1/2 h klassische Musik vorgespielt bekommen wundert einen auch nicht. Die ganze Anlage ist äußerst gepflegt und es ist schön das alles zu sehen. Ebenfalls zur Besichtigungstour gehört natürlich das zuschauen bei der Mozarellaproduktion - alles Handarbeit - und die abschließende Verkostung.
Voller schöner Eindrücke machen wir uns dann auf den Weg nach Pompeji. Die dortigen Ausgrabungen übersteigen das was wir uns bislang vorgestellt haben. Es ist ja eine richtig große Stadt gewesen und schon sehr beeindruckend durch die Straßen zu gehen und sich vorzustellen wie schnell das Leben damals durch den Ausbruch des Vesuv vorbei war.
Wir sind ca. 2,5 h auf dem Gelände und fahren dann weiter nach Rom. Für Neapel reicht unsere Zeit nicht mehr.
Gegen 20:30 Uhr erreichen wir unser Hotel in Rom. Es liegt etwas außerhalb, ist aber durch Bus und Tram gut an das Zentrum angebunden. Wir gehen in der Nähe noch etwas essen und sind dann auch bald im Bett verschwunden.
08. Oktober
Unser letzter Tag in Agropoli. Wir hatten vor uns eine Bio-Wasserbüffelfarm anzuschauen, die die Milch auch gleich verarbeiten aber für heute sind alle Führungen ausgebucht. Deshalb stehr als einziger Tagesordnjngspunkt FAULSEIN und wir sind einige Stunden am Strand und genießen die herrliche Temperatur und das glasklare, erfrischende Wasser.
Abends gab es dann nochmal eine Pizza im Laden von Katharina, unserer Vermieterin, die uns zum Abschied zwei Flaschen Wein aus eigener Produktion schenkte.
Vor dem Schlafen dann noch etwas packen und zusammenräumen, denn um 10:00 Uhr beginnt Morgenfrüh die Führung in der Tenuta Vannulo.
Sonntag, 7. Oktober 2012
07. Oktober
Zum Glück sind die Nächte erholsam, tagsüber ist es in unserem kleinen Garten aufgrund der Moskitos fast nicht zum aushalten. Hauptsächlich bin ich Mode und Barbara wird zum Glück verschont. Mehr Knoblauch kann ich doch gar nicht essen - oder liegt es vielleicht daran? ;-)
Wir waren erstmal wieder recht faul, und sind dann nach Paestum, einer riesigen Ausgeabungsstätte aus griechischer Zeit gefahren. Auch dort gab es natürlich das obligatorische Eis, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.
Heute habe ich Kochtag und es gibt ein Kalbskotelett und einen Salat.
06. Oktober
Auch heute haben wir einen schönen ruhigen Tag verlebt. Der große Vorteil einer Ferienwohnung ist ja, dass man nicht gezwungenermaßen zu einer bestimmten Zeit zu den Mahlzeiten am Tisch sitzen muss.
Nach dem Frühstück gings dann so gegen 11:30 Uhr in den Nachbarort Castellabate zum Wochenmarkt. Aus meiner nicht maßgeblichen Sicht haben die Märkte meist nicht viel zu bieten außer Plünnen. Aber wie gesagt sehen Frauen das ja oft anders. Letztendlich haben wir ein wenig Obst gekauft, in der Stadt noch einen Capuccino getrunken und ein Eis gegessen und sind dann wieder an unseren gestern als gut befundenen "Hausstrand" gefahren.
Nach 18:00 Uhr haben wir uns dann mit Material fürs Abendessen eingedeckt, sprich zwei Doraden und zwei Seewölfe gekauft, die Barbara uns dann aufs köstlichste zubereitet hat.
Das Cilento, die Gegend in der wir hier sind, ist für den Büffelmozzarella bekannt. Überall sieht man die Werbung dafür und Käsegeschäfte die darauf spezialisiert sind. Die Wasserbüffel selbst zu sehen ist dann wiederum nicht so einfach, die haben sich versteckt. Ich denke es liegt daran, dass sie nicht auf Koppeln grasen sondern in Gehegen gehalten werden.
Der Abend ging dann mit ein paar Spielen zuende.
Samstag, 6. Oktober 2012
05.Oktober
Von heute gibts nichts Besonderes zu berichten. Wir haben das schöne Wetter am etwas außerhalb gelegenen "Baia Trentova" genossen. Die Sonne hat ja nicht mehr so viel Kraft, so dass wir dort auch ein kleines Schläfchen machen konnten.