Sonntag, 30. September 2012

30. September

Nach dem Frühstück gings in die 12 km entfernte Hauptstadt San Marinos mit gleichem Namen. In Serpentinen schraubten wir uns den Berg hoch und freuten uns beim Ankommen dass wir nun endlich Sonne hatten. Die Freude währte nur kurze Zeit, denn noch während wir unser Auto abstellten zog sich der Himmel weiter zu und so blieb es dann auch. Wir haben es nicht mal mehr geschafft den herrlich blauen Himmel mit den in Wolken gehüllten Bergen zu fotografieren - der Blick war traumhaft. Die Stadt ist ein ziemlicher Touristenmagnet, zum großen Teil auch wegen der Möglichkeit zollfrei einzukaufen. Geschäfte für Taschen, Uhren, Sonnenbrillen, Zigaretten und Alkohol und merkwürdiger Weise auch Waffen gab es in Hülle und Fülle. Wir hatten nicht vor zu shoppen und haben uns um 11:30 Uhr die Wachablösung der Guardia angesehen, die zwischen 08:00 und 19:00 Uhr zu jeder halben Stunde stattfindet.<br>
Die Kirchen San Marino und San Francesco standen dann noch auf unserem Programm, wie auch die Festung. Ein kleiner Snack (eine wirklich gute Pizza) rundete den Besuch dann ab und wir fuhren auf Nebenstraßen wieder nach Italien, in den kleinen Badeort Igea Marina in der Nähe von Rimini. Barbaras Großeltern und Eltern haben dort früher oft Urlaub gemacht, weil ein Kriegskamerad von Barbaras Opa Erwin dort ein Hotel führte. Der Amerigo Neri lebt auch schon lange nicht mehr, sein Hotel existiert aber noch.
Das Tanken von Erdgas bleibt trotz des dichten Netzes doch oft recht abenteuerlich. Manchmal stimmen die Angaben in der Karte nicht, dann kennt das Navi mal eine Adresse nicht oder die Tankstelle ist einfach geschlossen. Bis jetzt hat es letztendlich mit ein bisschen Suchen (und manchmal fluchen) aber immer geklappt.
Momentan fährt Barbara durch die Region Abruzzen während ich schreibe. Wir wollen heute noch bis nach Apulien, in die Gegend von Bari.

Leider bekomme ich über das Telefon momentan keine Bilder hochgeladen, werde aber versuchen das heute Abend vom Tab aus nachzuholen.

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